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Wir haben in diesem Jahr allen Grund, in großer Freude an diese 800 Jahre Glaubensgeschichte zu erinnern und mit hoffnungsvoller Zuversicht die Botschaft vom Kreuz in die Zukunft zu tragen. Wie viele Menschen vor dem altehrwürdigen Kreuz in der 1344 eingeweihten hochgotischen Wallfahrtskirche gebetet haben, kann niemand zählen. Auch in unseren Tagen hat diese Kreuz nichts von seiner Anziehungskraft und von seiner Ausstrahlung verloren. Es erzählt die Botschaft von einem liebenden Gott, der in Jesus Christus den Weg der Menschengegangen ist. Am Ende seines Weges durchkreuzt er aber das Leiden und Sterben des Menschen durch seine Auferstehung und erhebt ihn zu einem neuen Leben.
Das Heilige Kreuz in Stromberg lädt ein, vor ihm auszuruhen und still zu werden. Die weit ausgebreiteten Arme des Gekreuzigten sind eine Einladung an alle Pilgerinnen und Pilger, zu ihm zu kommen und bei ihm Ruhe und neue Kraft zu finden. Einzelne Pilger, Gruppen und Gemeinden haben im Lauf dieser langen Zeit von 800 Jahren den Weg zum Stromberger Kreuz gefunden.
So möchten wir - die Wallfahrtsgemeinde St. Lambertus - die seit 800 Jahren der Kreuzverehrung auf dem Stromberg ein Haus bereitet, Sie alle ermuntern, sich auf den Wegt zu machen, um vor diesem Kreuz zu beten und sich mit ihrem ganzen Leben vor das Kreuz zu stellen. Wir wünschen allen Pilgerinnen und Pilgern, dass sie die liebende Nähe des Gekreuzigten vor dem Stromberger Wallfahrtskreuz erfahren und gestärkt nach Hause zurückkehren können.
Pfarrer Peter Drenker Bernhard Grote Rektor der Wallfahrt Wallfahrts-Ausschuss
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